Beckenbodenmuskulatur stärken - Gymnastik speziell für Frauen

Beckenbodenmuskulatur stärken - Gymnastik speziell für Frauen

Mit den Wechseljahren - manchmal sogar schon früher - kommt für viele Frauen die Furcht vor Inkontinenz, der sogenannten Blasenschwäche. Den Harndrang nicht mehr vollständig unter Kontrolle zu haben und ungewollt Urin zu verlieren, ist für Frauen eine extreme Belastung.

Selbst bei winzigen Mengen ist die Angst groß, dass Angehörige oder gar Außenstehende das Problem bemerken könnten. Sportliche Betätigung, Toben mit den Enkeln, heftiges Husten oder unvermitteltes Lachen bergen für Frauen mit Inkontinenz meist ein erhöhtes Risiko für peinliche Zwischenfälle.

Die Beckenbodenmuskulatur stärken

Mit Beckenbodengymnastik kann man der Blaseninkontinenz wirksam entgegenwirken: Spezielle Übungen stärken die Beckenbodenmuskulatur und helfen so, Inkontinenz zu vermeiden oder zu lindern. Hier ein Beispiel für solch eine Übung: Zunächst legt man sich auf den Rücken und stellt die Beine schulterbreit auf. Als Unterlage ist eine Gymnastikmatte gut geeignet, wie es sie beispielsweise von Airex gibt. Diese Matten bestehen aus einem strapazierfähigen und langlebigen Schaumstoff mit einem weder zu harten noch zu weichen Dämpfungsgrad. Sie geben Halt und schützen vor Verletzungen.

Regelmäßiges Training ist wichtig

In dieser Lage hebt man den Po so weit an, dass Oberkörper und Oberschenkel eine durchgehende Linie bilden. Dabei sind insbesondere die Rücken- und Bauchmuskeln angespannt. Das Gewicht jedoch liegt auf den beiden Schulterblättern. Jetzt werden die Füße im Wechsel viermal wenige Zentimeter vom Boden angehoben und das Becken bei dieser Bewegung waagerecht gehalten. Diese und weitere geeignete Übungen sind drei bis viermal pro Woche zu wiederholen. Dann sorgt ein gestärkter Beckenboden bald für Wohlbefinden und für ein sicheres Auftreten. Hobbys wie Tanzen oder Schwimmen können Frauen dank der Prophylaxe dann wieder unbeschwert genießen.

Tipps für die Beckenbodengymnastik

Bei der Beckenbodengymnastik wird der Effekt verbessert, wenn man ein paar Regeln beachtet:

  • Anspannung und Entspannung sollten einander immer abwechseln. Dabei sollte die Entspannung doppelt so lange anhalten wie die Anspannung.
  • Es sollte bei der Gymnastik eine möglichst intensive Anspannung aufgebaut werden.
  • Die Anspannung sollte bei Anfängerinnen fünf bis zehn Minuten, später dann aber gern länger dauern.
  • Die letzte Übung sollte eine Entspannungsübung sein.
  • Übungen für die verschiedenen Gesundheitsbereiche: bebalanced.net

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