Für die Fotografie ist niemand zu alt

Fotografieren ist ein wunderbares Hobby, das sich so gut mit anderen Interessen verbinden lässt, wie kein zweites.

Es fördert die Kreativität und bietet eine Möglichkeit, die Freizeit sinnvoll zu gestalten. Zudem macht dieses Steckenpferd keinen großen Aufwand und setzt keine körperlichen Voraussetzungen voraus, sodass es auch für Menschen im "reiferen" Alter bestens geeignet ist.

Bei vielen nicht mehr ganz so jungen Semestern scheitert das Hobby Fotografie an der Technik. Sie haben Angst, mit den "vielen Knöpfen" an der Kamera nicht zurechtzukommen und diese durch Bedienungsfehler zu beschädigen. Diese Angst ist jedoch unbegründet. Zunächst gilt es, im Kameradschungel nicht den Überblick zu verlieren. Es gibt unzählige Modelle, von der kleinen Kompaktkamera bis hin zur digitalen und analogen Spiegelreflexkamera mit austauschbaren Objektiven.

Da fällt die Auswahl nicht leicht. Jedoch gibt es auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter, die in die Fotografie einsteigen wollen, geeignete Modelle. Wer sich eine Kamera zulegen möchte, sich aber unsicher ist, sollte in ein Geschäft gehen, wo er eine adäquate Beratung bekommt und die Kamera auch mal in die Hand nehmen kann. Dass diese gut in der Hand liegt, ist neben der Benutzerfreundlichkeit ein wichtiger Faktor beim Kauf. Große Knöpfe, Menüs, die intuitiv zu bedienen sind, und eine deutlich lesbare Schrift erleichtern die Handhabung. Auch mit relativ einfachen Einsteigermodellen, die meist mit den nötigsten Funktionen auskommen, lassen sich wunderbare Aufnahmen machen.

Einen automatischen Sucher und eine automatische Gesichtserkennung sollte die gewählte Kamera jedoch besitzen, da diese das Scharfstellen der Motive übernehmen, und damit auch bei nicht mehr ganz so gute Augen eine optimale Bildqualität ermöglichen. Bei Problemen, die Kamera ruhig zu halten, empfiehlt sich ein Bildstabilisator. Fotografieneulinge, die auf Nummer sicher gehen wollen, können sich für einen Fotokurs anmelden, der beispielsweise in der Volkshochschule angeboten wird. Dort werden die wichtigsten Techniken vermittelt, die bei der anschließenden Motivsuche spielend leicht umzusetzen sind. Naturfreunde können ihre Entdeckungen in Wald und Flur auf Bild bannen und Tierliebhaber Schnappschüsse von ihren Haustieren machen oder im Zoo oder Tierpark nach interessanten Motiven suchen. Auch Besuche fremder Länder, nationaler und internationaler Städte und deren Sehenswürdigkeiten lassen sich mit der Kamera für die Ewigkeit festhalten.

Wer schon immer Interesse am Hobby Fotografie hat, sollte sich nicht länger von seinem vielleicht schon etwas fortegeschrittenen Alter und den Bedenken bezüglich der Technik davon abhalten lassen, sondern es einfach ausprobieren. Schnell wird sich herausstellen, dass die Skepsis unbegründet war. Ganz bestimmt wird auch der erste gelungene Schnappschuss nicht lange auf sich warten lassen.

Unsere Umfrage der Woche

Was wird Ihr nächster Urlaub?